Die steuerliche Belastung der Veräußerung eines Betriebes kann sowohl auf der Seite des Erwerbers als auch auf der Seite des Veräußerers durch geschickte Steuerplanung aufgrund der fehlenden Entscheidungsneutralität des deutschen Steuersystems minimiert werden.
In vorliegender Arbeit wird die Übertragung eines Betriebes gegen Leibrente mit der Veräußerung eines Betriebes gegen Barzahlung verglichen. In einem ersten Teil werden die für die Entscheidung relevanten steuerlichen Rahmenbedingungen dargestellt und analysiert.
In einem zweiten Teil wird in einer EDV-gestützten quantitativen Analyse unter Variation der für die Entscheidungsfindung relevanten Determinanten aufgezeigt, in welchen Fällen die Betriebsübertragung gegen Leibrente einer Übertragung gegen Barzahlung vorzuziehen ist, und auf welchen Effekten die Vorteilhaftigkeit beruht.
Da die Analyse sowohl aus Sicht des Erwerbers als auch aus Sicht des Veräußerers des Betriebes geführt wird, wird bei einem Auseinanderfallen der optimalen Lösungen der Vertragsparteien eine Möglichkeit der Abstimmung des Interessengegensatzes durch Steuerarbitrage aufgezeigt.
Zusätzlich wurde ein EDV-Programm zur Berechnung der steuerlichen Belastung im konkreten Einzelfall entwickelt.
|