Zusammenfassende Meldung (ZM)

Unternehmen können, wenn sie im Besitz einer Umsatzsteuer-Identifikationsnummer sind, unter bestimmten Voraussetzungen in der EU umsatzsteuerfrei Lieferungen oder sonstige Leistungen erbringen.

Zur internationalen Kontrolle dieses Verfahrens muss jeder deutsche Unternehmer, der innergemeinschaftliche Lieferungen ausführt, die sog. Zusammenfassende Meldung (ZM), vierteljährlich beim Bundeszentralamt für Steuern, Außenstelle Saarlouis, abgeben. Die in der Zusammenfassenden Meldung angegebenen Daten können über ein Automationsverfahren von jeder Finanzbehörde eines EU-Mitgliedstaates für Zwecke ihres Veranlagungsverfahrens bei der jeweils zuständigen Behörde (in der Bundesrepublik Deutschland ist es das BZfSt) abgefragt werden.

Können bestehende Zweifel anhand dieser Daten nicht ausgeräumt werden, hat jede Finanzbehörde das Recht, über ein Einzelauskunftsersuchen bei der jeweils zuständigen Behörde (in der Bundesrepublik Deutschland ist es das BZfSt) weitere Auskünfte einzuholen.

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